Die Projektfläche
Etwa 0,4 ha Feldbrache im Neckartal (Rottenburg a. N./Landkreis Tübingen)
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im Frühjahr 2022 neu eingesät
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Die Brombeerhecke als große Rückzugsfläche für die Feldvögel
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Finanziert über Privatspenden konnte die Artenschutzmanagemnt gGmbH bereits im Jahr 2020 die ersten Parzellen für den Artenschutz erwerben. Die beiden Flurstücke liegen zwischen Tübingen und Rottenburg am Neckar (Landkreis Tübingen). Sie sind Teil des FFH-Gebiets “Spitzberg, Pfaffenberg, Kochhartgraben und Neckar” und sind umgeben von intensiv landwirtschaftlich genutzen Flächen. Die Flächen sind Teil eines Rebhuhnreviers und waren bis vor einigen Jahren ein bedeutender Schlafplatz für die lokale Population der Grauammer. Zukünftig werden sie von der gGmbH hinsichtlich der Lebensraumansprüche verschiedener Brutvogelarten der Feldflur gepflegt.
Bisherige Pflegemaßnahmen
Von Umbruch über Einsaat bis Gehölzpflege
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2021 - Mahd mit dem Freischneider
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2021 - Gehölzrückschnitt
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Frühjahr 2022 - Feldrache nach Umbruch und Einsaat
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2023 - Querschneisen für die Strukturvielfalt
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Herbst 2024 - Hochwachsende Gehölze werden gestutzt, um den Ansitz von Raubvögeln zu verhindern
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Herbst 2024 - Mit dem Mulcher werden Schneisen gemäht
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Frühjahr 2025 - Gehölze eindämmen
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2025 - mit dem Hochmulchverfahren gegen die Brombeeren
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2025 - die Brombeerhecke wird eingedämmt
Ende März 2022 wurde auf einer der beiden Feldbrachen der Boden umgebrochen. Einige Wochen später wurde in diesem Bereich eine Blühmischung neu eingesät, die im Laufe des Frühjahrs/Sommers gut auf ging. Um die nach wie vor günstigen aber teilweise verdichteten Vegetationsstrukturen für das Rebhuhn und andere Brutvogelarten in ihren verschiedenen Brachestadien zu erhalten und zu entwickeln, werden kontinuierlich Mulch- und Gehölzpflegearbeiten durchgeführt. Es wurden verschiedene Schneisen gemulcht (gute Wirkung zeigte hier das Hochmulchverfahren,.d.h. 30 cm über dem Boden) und Hartriegel, Brombeeren und andere aufkommende Gehölze zurückgedrängt. Die auf einer der Brachen gewachsene große Brombeerhecke, die jahrelang von der Grauammer als Schlafplatz genutzt wurde und scheinbar jetzt wieder genutzt wird, muss jedes Jahr so zurückgeschnitten werden, dass sie zum Einen nicht überhand nimmt und in die benachbarten Flächen wuchert, zum Anderen aber genügend überhängende Strukturen bietet, um die Schutzfunktion für die Vögel beizubehalten.
Erste Erfolge
Bruterfolg für das Rebhuhn
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Rebhuhn
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Monitoringergebnis 2023 und 2024
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Große Brombeerhecke war bis vor einigen Jahren und ist seit 2025 scheinbar wieder ein bedeutender Schlafplatz für die Grauammer
Im Zuge des Modellprojekts “Lebensraum für den Kiebitz” werden die Flächen jährlich von Heiner Götz von der Initiative Artenvielfalt Neckartal untersucht. 2023 konnte im Rahmen dieses Monitorings u.a. ein Rebhuhn während der Brutzeit auf unseren beiden Parzellen kartiert werden. Und im Jahr 2024 wurde eine 8-er Kette. Auch im Jahr 2025 ist die Fläche wieder mit einem Rebhuhn-Revier besetzt. Im Winterhabljahr ist durch zahlreiche Losungsfunde in den Hochmulchflächen die Nutzung auch als Wintereinstand belegt.
Eines der Bilder im Slider zeigt exemplarisch das Ergebnis aus dem ehrenamtlichen Monitoring 2023/2024 für die eigene Fläche und deren Nahbereich im Neckartal. Dargestellt sind die Revierzentren naturschutzfachlich relevanter Arten nach der Kartierung durch H.Götz. Geobasisdaten © LGL (www.lgl-bw.de) Abbildung auch zu finden in Kindermann et al
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Partnern und Unterstützern in diesem Projekt!