Nahaufnahme von einem Kiebitz

Artenschutz Management gGmbH

Der Kiebitz steht für Vieles, was im Naturschutz in Deutschland heute nötig wäre: Etwa eine weniger intensive Landwirtschaft, Wiedervernässung in Äckern und Grünland, Zurückdrängung von Gehölzen. Daher haben wir ihn in unser Logo aufgenommen und möchten seine Ansprüche in unserer Arbeit berücksichtigen.

Es geht auch um die Kleinen.

Artenschutz für Insekten ist genauso bedeutsam wie für „größere“ Tierarten.
Ein Beispiel ist die Östliche Grille. In Weinbergen des Jagsttals wird ihre letzte größere Population in Deutschland gezielt gemanagt.

Nicht alles Wichtige muss „schön“ sein.

Wenn man „Bodenverwundungen“ untersagt, leidet auch die biologische Vielfalt. Das zeigt sich unter anderem an der Gelbbauchunke, die früher von natürlicher Dynamik und dann von forstlichen Maßnahmen mit größeren, besonnten Waldlücken und wassergefüllten Radspuren profitiert hat.

Kaum Wohnraum, keine Küken.

Zig Tausende an Rebhühnern konnten noch in den 1960er Jahren jährlich in Baden-Württemberg im Rahmen der Jagd geschossen werden, ohne die Arterhaltung zu gefährden. Damals bot die Landschaft noch großräumig Lebensgrundlage für diese Art und ermöglichte eine hohe Fortpflanzungsrate.