2026

Am 11. Juli fand im Hohenlohekreis eine Tagfalter-Exkursion für die Teilnehmer der Weiterbildungsmaßnahme “Landschaft anpacken” initiiert und organisiert durch den Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis e.V. statt. Für das Modul “Kalkmagerrasen” wurden neben den Pflegevarianten auch die Tagfalter auf entsprechend gepflegten Flächen beleuchtet.

Im Juli im Rammert – die Gelbbauchunken sind wieder da, haben unsere neuen kleinen Gewässer entdeckt und auch wieder Laich abgelegt. Es ist schön zu sehen, wenn eine Maßnahme funktioniert hat.

Ende Juni haben wir in Ingelfingen damit gestartet den Boden neben einem weiteren Steinriegel abzuschieben. Nachdem die 2022 durchgeführte Maßnahme für die Rotflügelige Ödlandschrecke so ein Erfolg war (AsuB 6 (2) 2025) wollten wir den Lebensraum noch einmal entsprechend erweitern. Mit finanzieller Unterstützung der LBBW-Stiftung und der Erwin-Warth-Stiftung konnten wir jetzt in die Umsetzung gehen.

Auch in Ingelfingen ist die Beweidung jetzt im Juni in vollem Gange. Die erste Runde machen die Ziegen der Familie Haag. Die zweite Runde im Herbst dürfen sich dann die Schafe das Grün in den Kochertaler Weinbergen schmecken lassen.

Zum Tag der Artenvielfalt, initiiert durch den Landesnaturschutzverband (LNV), trafen wir uns am 14. Juni auf den Projektflächen in Talheim/Horkheim, um mit 7 interessierten Teilnehmenden die Wildbienen-Fauna zu entdecken. Ausgerüstet mit Keschern und Gläschen gingen wir auf die Suche und wurden fündig. Die Bienen wurden alle bestimmt und danach natürlich wieder in die Freiheit entlassen. Außerdem lief uns eine Mauereidechse über den Weg und in den Spalten der Trockenmauer entdeckten wir ein Schlingnatter-Jungtier.

Anfang Juni wurde eine der von uns entwickelten Solarpumpen- Bewässerungssysteme auf einem Grundstück des BUND Naturschutz im Wallersdorfer Moos in Betrieb genommen und soll nun u.a. für die Kiebitzpopulation einen positiven Effekt erzielen.

Hier geht es zu den Medienberichten und mehr Informationen über das Pumpensystem.

Foto: Franz Meindl

Die im Dezember letzten Jahres neu aufgelegte Broschüre, die wir seither auf unserer Informations-Webseite www.artenschutz-am-haus.de kostenfrei zum Download zur Verfügung stellen, ist nun auch wieder in gedruckter Version (3 € pro Exemplar) zu haben. Mit der Broschüre möchten wir dabei helfen, die Notwendigkeit von Maßnahmen im Siedlungsbereich zu erkennen sowie effektive Artenschutzmaßnahmen zu planen und umzusetzen. Bestellung über info@artenschutz-ggmbh.de.

Die Bodenproben, die wir im April in Ingelfingen genommen haben, sind direkt ins Labor gewandert. Die Analyse, die wir jetzt schon das 5. Jahr in Folge machen, soll zeigen, wie schnell und ob sich durch unsere Maßnahmen der Nährstoffgehalt im Boden verringert.

Im April in Talheim – für das DBU Projekt beweiden jetzt erstmal Ziegen Teile unserer Flächen. Sie scheinen sich recht wohl zu fühlen … ist ja aber auch nicht schwer bei dem Ausblick 😉. Dann lasst euch das Grün mal gut schmecken, liebe Ziegen!

In unserem DBU-Projektgebiet in Talheim/Horkheim wurden in der letzten Märzwoche die Bodenfallen für das Laufkäfer-Monitoring aufgestellt. Damit hat die Arterfassung begonnen und in den kommenden Wochen werden auch alle anderen ErfasserInnen für die weiteren Insektengruppen (Wildbienen, Zikaden, Heuschrecken, Tagfalter) immer mal auf den Flächen anzutreffen sein.

Im März konnten wir mit finanzieller Unterstützung durch die Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung wieder die Kleinstgewässer im Rammert erneuern. Die alten wurden zugeschüttet und 3 neue kleine Tümpel geschaffen. Außerdem mussten wir die massiv hervorgeschossenen Brombeeren entfernen lassen. Wir freuen uns auf die Gelbbauchunken im Sommer, die sich hoffentlich wieder zahlreich einfinden werden.

Noch vor Weihnachten haben wir die tolle Nachricht erhalten, dass unser DBU-Projektantrag bewilligt wurde. Das Projekt konnte jetzt im Februar direkt starten und sobald es das Wetter zulässt und der Bewuchs ausreichend ist, startet die erste Umsetzung und die Flächen werden zunächst von Ziegen beweidet! Ziel des Projekts ist es, verschiedene Pflegemaßnahmen auf den Weinbergsbrachen in Hinblick auf die ökologische und sozioökonomische Wirksamkeit zu untersuchen.

Nähere Infos zu unserem Projekt findet ihr im Projektkennblatt auf der Homepage der DBU oder hier auf unserer Homepage.

Hurra!!! Es gibt neue Postkarten.
Hinzugekommen sind: der Aufrechte Ziest, das Helm-Knabenkraut, die Flockenblume, die Weinbergs-Traubenhyazinthe und die Acker-Glockenblume mit ihren lateinischen Fachbegriffen.